Pflanzenheilkunde

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie):

 

Die heilende Kraft der Pflanzen (siehe auch: Rubrik "Spezialisierung - Hanfberatung")

 

Die Verwendung von Pflanzen, Kräutern und Gewürzen zu Heilzwecken ist so alt wie die Menschheit selbst.

 

Bei vielen Menschen in ihrer Zeit war das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen tief verwurzelt.

 

Bereits frühe Hochkulturen in China, Indien und Ägypten verfassten ihr tradiertes Wissen in überlieferte Schriften.

 

Über die Antike (z. B. Hippokrates, Dioskurides), das Mittelalter (z. B. Hildegard von Bingen) bis in die Neuzeit (z. B. Paracelsus) wurden genaue Anweisungen zur Herstellung und Anwendung abgefasst.

 

Die moderne Pflanzenheilkunde hat sich aber keineswegs auf den traditionellen Erkenntnissen ausgeruht. Auch hier ging die Forschung weiter. Mit der stärker wissenschaftlich orientierten Analyse wurde aus der Pflanzenheilkunde die Phytotherapie.

 

Durch die Ergebnisse der medizinischen und chemischen Forschung ist die Bedeutung und Gültigkeit der Phytotherapie gesichert.

 

Es gibt pflanzliche Präparate in verschiedenen Arzneimittelformen:

 

  • Tee, Aufguss, Absud
  • Extrakt, Tinktur (getrocknete Pflanze), Urtinktur (frische Pflanze)
  • Spagyrische Essenzen, homöopathische Dilutationen
  • Ätherische Öle
  • Salben, Cremes
  • Umschläge und Kompressen

 

Die Vielzahl der Heilpflanzen und deren therapeutisches Spektrum ist außerordentlich umfangreich!

 

Entgegen landläufiger Meinung ist die Phytotherapie keinesfalls nebenwirkungsfrei!

Es gibt Pflanzen bzw. Pflanzenbestandteile die giftig, allergieauslösend oder unverträglich sind, weshalb eine genaue Abwägung und Dosierung festgelegt werden muss!

 

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“  (Paracelsus)