Der Heilpraktikerberuf

Der Heilpraktikerberuf:

 

Aufgrund von Unkenntnis ranken sich viele Mythen und Halbwahrheiten um das Tätigkeitsfeld des Heilpraktikers.

 

Während meiner Ausübung der Heilkunde sind mir die unterschiedlichsten Fragestellungen und Glaubenssätze über den Heilpraktikerberuf begegnet:

 

"Heilpraktiker dürfen keine Spritzen oder Infusionen geben." 

  • Doch, wir dürfen! Impfungen sind aber tabu.

 

"Hat der Heilpraktiker auch Schweigepflicht?"                             

  • Selbstverständlich haben wir Schweigepflicht!

 

"Heilpraktiker verschreiben nur Teemischungen."           

  • Wenn nötig, ja! Ansonsten gibt es eine Fülle von Naturheilmitteln und Behandlungsmethoden.

 

"Heilpraktiker sind immer klassische Homöopathen."  

  • Nein, das stimmt nicht! Es gibt viele Heilpraktiker, die die klassische Homöopathie nicht praktizieren.

                                                                                                             

"Was ist der Unterschied zwischen "großem" und "kleinem" Heilpraktiker?"

  • Der "große" Heilpraktiker darf sowohl körperliche Untersuchungen und Behandlungen durchführen, als auch psychotherapeutisch tätig sein.
  • Der "kleine" Heilpraktiker ist auf die Psychotherapie beschränkt. 

 

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick über das Berufsbild des Heilpraktikers gewähren:

 

Der Heilpraktiker übt einen selbstständigen und freien Beruf aus. Auf der Rechtsgrundlage des Heilpraktikergesetzes dient er der Gesundheit des einzelnen Menschen und des ganzen Volkes und erfüllt seine Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen.

Er unterliegt auch Einschränkungen und Behandlungsverboten (z. B. Infektionsschutzgesetz, Arzneimittelgesetz, Betäubungsmittelgesetz u.a.).

 

Der Heilpraktiker darf als einziger neben dem Arzt berufsmäßig und selbstständig kranke Menschen behandeln und trägt somit eine große Verantwortung. Daher ist eine fundierte, umfassende Ausbildung unabdingbar!

 

Profunde Kenntnisse in allen medizinischen Grundlagenfächern (Anatomie, Physiologie, Pathologie), sowie das Wissen über schulmedizinische Verfahren, befähigen den Heilpraktiker - im Gegensatz zu den Heilhilfsberufen (z. B. Physiotherapeuten, Masseure etc.) -  eigene Diagnosen zu stellen und Behandlungskonzepte durchzuführen.

Diese Therapien beruhen auf dem naturheilkundlichen Selbstverständnis des Heilpraktikers.

 

Mein Leitbild ist die integrative Medizin, die sowohl evidenzbasierte Schulmedizin wie auch Erfahrungsheilkunde zum Wohle des Patienten vereint:

 

So viel Schulmedizin wie nötig und so viel Naturheilkunde wie möglich!

 

Haben Sie noch detaillierte Fragen zum Beruf des Heilpraktikers?

 

Sehr gerne stehe ich Ihnen Rede und Antwort und freue mich über Ihr Interesse!